Der praxisorientierte Ansatz des Workshops ermöglicht es Ihnen, die erlernten Methoden direkt anzuwenden und in zukünftigen Projekten zu nutzen. Mit M&M Software als Ihrem Partner profitieren Sie von umfassender Expertise und einer ganzheitlichen Beratung, die Ihre Projekte von der Idee bis zur Umsetzung erfolgreich begleitet.
Ort und Beschreibung
Der zweitägige Workshop findet entweder bei Ihnen vor Ort oder in unseren Räumlichkeiten statt.
Agenda
Tag 1: Einführung und Problemraum
- Willkommen und Einführung
- Kennenlernen der Teilnehmenden
- Einführung in den Workshop und unsere gemeinsamen Ziele
- Grundlagen des Design Thinkings
- Empathize – Die Nutzenden verstehen (Problemraum öffnen)
- Tiefes Einfühlen in die Lebenswelt der Nutzenden durch Experteninterviews, Sichtung von Unterlagen und/oder direkte Beobachtung – mit dem Ziel, das Ist-Szenario präzise zu beschreiben und zentrale Pain Points zu identifizieren.
- Analyse und Verdichtung der gewonnenen Eindrücke zu ersten Erkenntnissen über Bedürfnisse, Frustrationen und Verhaltensweisen der Nutzenden.
- Define – Problemraum definieren und einschränken
- Zusammenführung und Synthese der gesammelten Empathie-Daten, um einen klaren Point of View (PoV) zu entwickeln: „[Nutzende] braucht [Bedürfnis], weil [Insight]"
- Personas dienen dabei als unterstützendes Hilfsmittel, um Erkenntnisse greifbar zu machen – das eigentliche Ziel ist ein präzises, gemeinsam getragenes Problemverständnis
- Formulierung offener „How Might We"-Fragen als Brücke in die Ideation: bewusst weit gestellt, um den Lösungsraum zu öffnen statt einzuengen
- Ideate – Brainstorming und Ideenfindung
- Mittels bewährter Kreativitätstechniken (z. B. Brainwriting, Crazy 8s, SCAMPER) einen breiten Ideen-Pool entwickeln – Quantität vor Qualität
- Der Tag endet im Divergenz-Modus: Alle Ideen bleiben offen. Die Bewertung und Auswahl der vielversprechendsten Ansätze erfolgt am nächsten Morgen mit frischem Blick
Key Takeaway – Tag 1
Die Teilnehmenden verstehen die Grundlagen des Design Thinkings und haben durch Empathie-Methoden ein tiefes, aus echten Beobachtungen gewonnenes Verständnis für die Bedürfnisse und Pain Points ihrer Nutzenden entwickelt. Sie haben den Problemraum analysiert, einen klaren Point of View formuliert und offene „How Might We"-Fragen entwickelt, die den Einstieg in die Lösungsfindung vorbereiten. Der Tag endet mit einem breiten Pool kreativer Ideen, die am zweiten Tag weiterverfolgt werden.
Tag 2: Prototyping und Testen (Lösungsraum)
- Rückblick und Ideenauswahl
- Zusammenfassung der Ergebnisse des ersten Tages und Evaluation der Fortschritte
- Strukturierte Bewertung und Auswahl der vielversprechendsten Ideen – mit ausreichend Abstand für einen klaren Blick
- Prototyping
- Gemeinsames Skizzieren und Konkretisieren der ausgewählten Ideen, um ein einheitliches Verständnis herzustellen, bevor mit dem Bauen begonnen wird
- Erstellung von Low-Fidelity-Prototypen (z. B. Papierprototypen, Click-Dummies), die schnell und kostengünstig testbar sind
- Iterative Verfeinerung der Prototypen auf Basis erster interner Einschätzungen
- Testen
- Durchführung von Hands-On-Tests mit echten Nutzenden oder Stellvertretern
- Systematische Einholung von Feedback zur Weiterentwicklung der Prototypen
- Iteration und Optimierung
- Überarbeitung der Prototypen auf Basis des erhaltenen Feedbacks
- Ableitung konkreter nächster Iterationsschritte – Prototypen bleiben bewusst offen: Sie sind Denkzeug und Gesprächsgrundlage, kein Endprodukt
- Abschlussdiskussion: Was haben wir gelernt? Welche Hypothesen wurden bestätigt oder widerlegt? Wie geht es weiter?
Key Takeaway – Tag 2
Am zweiten Tag wurden die ausgewählten Ideen in greifbare Prototypen überführt und direkt getestet. Das Feedback aus den Tests floss unmittelbar in die iterative Weiterentwicklung ein. Der Tag endete nicht mit einem fertigen Produkt – sondern mit einem fundierten Verständnis, welche Lösungsansätze tragen und wie die nächsten Schritte aussehen. Die Teilnehmenden verlassen den Workshop mit konkreten, nutzerzentrierten Lösungsansätzen und dem methodischen Rüstzeug, Design Thinking eigenständig weiterzuführen.
Nutzen des Design Thinking Workshops
Ein Design Thinking Workshop ist mehr als eine Kreativveranstaltung – er ist eine strukturierte Methode, um komplexe Probleme nutzerzentriert zu lösen und Innovationen gezielt zu entwickeln.
- Nutzerzentrierte Lösungen entwickeln: Durch gezielte Empathie-Methoden und die Analyse realer Pain Points entwickeln Sie ein tiefes Verständnis für Ihre Nutzenden – die Grundlage für Produkte und Services, die wirklich funktionieren.
- Innovative Ideen systematisch generieren: Bewährte Kreativitätstechniken helfen dabei, über offensichtliche Lösungen hinauszugehen und Ihre Angebote am Markt zu differenzieren.
- Schnell und risikoarm validieren: Durch frühzeitiges Prototyping und iteratives Testen holen Sie Feedback ein, bevor kostspielige Entscheidungen getroffen werden.
- Teamarbeit und gemeinsames Problemverständnis stärken: Der kollaborative Ansatz sorgt dafür, dass alle Beteiligten dasselbe Ziel verfolgen und sich aktiv einbringen.
- Methoden direkt anwenden und übertragen: Der praxisorientierte Aufbau ermöglicht es, Design-Thinking-Methoden unmittelbar zu erleben und in zukünftigen Projekten eigenständig einzusetzen.
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