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Development vs Cloud Operations - wer kümmert sich?

Alles läuft, bis es crasht. Und dann? Wir zeigen, wie Sie mit DevOps Verantwortung klar regeln und Ihre Software sicher, agil und zukunftsfähig betreiben.

Wir alle kennen das Standard-Szenario: Die Softwareentwicklung startet mit der Anforderungsanalyse, dann kommt das Design, die Implementierung, das Testen, die Integration und endlich der Go-Live.

Und dann?

Customer Incident – Wer kümmert sich?

System Crash – Und jetzt?

Der DevOps-Prozess: Von der Entwicklung bis zum Betrieb

Der Entwicklungszyklus (DEV)

Der DevOps-Prozess beginnt mit der Entwicklungsphase. Alles startet mit einer sauberen Konzeption: Was sind die Anforderungen? Was ist das Ziel? Das bildet die Basis für alles, was folgt.

In der Entwicklungsphase bringen die Entwickler:innen die definierten Anforderungen in Code. Dabei setzen sie auf das Prinzip der kontinuierlichen Integration (CI): Regelmäßig fließen kleinere Änderungen ins Hauptsystem ein. So lassen sich Fehler frühzeitig erkennen.

Ein zentraler Baustein für die Qualitätssicherung ist der Build-Prozess. Hier wird der Code automatisiert überprüft, unter anderem durch:

  • SAST (Static Application Security Testing) analysiert den Quellcode auf potenzielle Sicherheitslücken
  • SCA (Software Composition Analysis) prüft die verwendeten Bibliotheken und Abhängigkeiten auf bekannte Schwachstellen

Nach erfolgreicher Überprüfung wird der Code in ausführbare Artefakte überführt. Umfangreiche automatisierte Tests stellen sicher, dass die Software fehlerfrei funktioniert und alle Anforderungen erfüllt. Erst wenn alle Qualitätskriterien erfüllt sind, wird die Software für die Bereitstellung freigegeben.

Der Betriebszyklus (OPS)

Mit der Freigabe beginnt der nächste Abschnitt: die Betriebsphase (OPS). Hier wird die Software in die Produktionsumgebung überführt. Jetzt übernimmt das Betriebsteam die Verantwortung für den reibungslosen Betrieb der Anwendung. Zu den Hauptaufgaben gehören:

  • kontinuierliche Überwachung der Systemleistung
  • Sicherstellung der Verfügbarkeit
  • schnelle Reaktion auf Vorfälle und Störungen
  • Implementierung von Monitoring- und Logging-Systemen

Durch permanentes Monitoring lassen sich potenzielle Probleme frühzeitig erkennen und beheben, idealerweise bevor sie sich auf den Betrieb auswirken. Die Erfahrungen aus dem Betrieb fließen wiederum als neue Anforderungen in die nächste Entwicklungsrunde und der charakteristische DevOps-Kreislauf schließt sich. 

Frühzeitige Planung des Betriebs

Ein entscheidender Erfolgsfaktor: Der Betrieb muss von Anfang an mitgedacht werden. Und zwar nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch.

Service Level Agreement (SLA)

In einem SLA werden verbindliche Vereinbarungen zwischen Dienstleister und Kunde festgelegt:

  • klare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten
  • definierte Reaktionszeiten bei Störungen
  • vereinbarte Verfügbarkeiten
  • Qualitätsstandards für Dienstleistungen
  • messbare Leistungskennzahlen

Ein SLA schafft Transparenz und klare Erwartungen auf beiden Seiten. Es definiert präzise, welche Leistungen der Dienstleister erbringen muss und welche Servicequalität der Kunde erwarten kann.

Fazit

Die frühzeitige und parallel zur Entwicklung laufende Planung des Betriebs ist ein Schlüsselelement des DevOps-Ansatzes. Nur wenn Entwicklung und Betrieb eng verzahnt sind, gelingt ein reibungsloser Übergang in die Produktivumgebung. Das Ergebnis: ein stabiler und effizienter Betrieb der Software bei gleichzeitig kontinuierlicher Weiterentwicklung.

Als M&M Software begleiten wir unsere Kunden entlang des gesamten DevOps-Prozesses – von der ersten Codezeile bis zum zuverlässigen Betrieb. Mit DevOps und agiler Entwicklung erreichen wir Agilität 2.0: schnellere Releases, automatisierte Abläufe und direkte Reaktion auf Kundenfeedback. Gemeinsam bringen wir Ihren Softwarebetrieb auf ein neues Level.

 

Über den Autor

 

Marcel Göller ist bei M&M Software als Projektmanager und Product Owner für die Planung und Umsetzung von Cloud-Projekten verantwortlich. Mit Fokus auf Datenauswertung und -visualisierung unterstützen er und sein Team Kund:innen dabei, neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen.

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