Wenn heute ein smartes Gerät an den Kunden ausgeliefert wird, ist meist nicht klar, welche Funktionen es zukünftig bereitstellen wird. Bereits ausgelieferten Geräte müssen deshalb jederzeit nachträglich per Software um neue Funktionen ergänzt und an neue Anforderungen angepasst werden können. IoT-Geräte sind auch besonderen Sicherheitsbedrohungen ausgesetzt, die Möglichkeit zu schnellen Sicherheitspatches ist ein absolutes Muss. Deswegen brauchen Hersteller von IoT-Geräten ein verlässliches und zentralisiertes Gerätemanagement-System. Cloud-basierte Lösungen garantieren hier eine maximale örtliche und zeitliche Verfügbarkeit.

Steuerungsanbieter stehen vor besonderen Herausforderungen

In der Automatisierungstechnik wird die Sache noch anspruchsvoller. Anbieter von Steuerungen müssen ihren Kunden, den Maschinen- und Anlagenbauern, Systemintegratoren und Anlagenbetreibern, zusätzlich die Möglichkeit bieten, auch ihre eigenen spezifischen Applikationen über sehr viele Geräte hinweg effizient zu verwalten und zu aktualisieren.

Eine typische Gerätemanagementlösung umfasst:

  1. Onboarding/Provisionierung der Geräte
  2. Backup und Restore für Gerätetausch
  3. Updates für Firmware, Applikationen und Gerätekonfigurationen
  4. Offline- und Online-Konfiguration von Geräten und Applikationen
  5. Direkter Fernzugriff auf Geräte per Webseite oder getunnelte Dienste
  6. Unterstützung auch von größeren Gerätestückzahlen durch Massenhandling und Rollout-Szenarien
  7. Unterstützung von Edge-Gateways und Fremdgeräten
  8. Online-Monitoring der Geräte und Alarmierung
  9. Anbindung an Wartungsmanagementsysteme
  10. Integration mit Engineering-Umgebungen und IoT-Systemen

Gerätemanagement als Software-as-a-Service

Als Anbieter von Automatisierungstechnik stellt sich die Frage, wie Sie ein solches Gerätemanagement für die Automatisierungskomponenten Ihrer Kunden bereitstellen wollen. Hier lassen sich zwei grundlegende Vorgehensweisen unterscheiden:

Sie können dazu Ihren Kunden eine Serviceplattform für ein projektbasiertes Gerätemanagement bereitstellen. Wahlweise in einer gängigen Public Cloud oder auch als lokal betreibbare Containerlösung (z.B. Docker).  Das bietet Ihnen die zusätzliche Chance, neben dem Gerätemanagement zusätzliche Mehrwertdienste basierend auf der vorhandenen Konnektivität anzubieten und damit neue Geschäftsfelder zu erschließen. Das könnte zum Beispiel eine Branchenlösung als Software-as-a-Service in der Cloud sein.

Als Komponentenanbieter können Sie auch versuchen, Ihre Geräte optimal in die Plattformen anderer Anbieter am Markt zu integrieren. Mit Ansätzen wie Digital Twin oder der Industrie 4.0 Verwaltungsschale zeichnen sich hier technische Standards ab, die eine solche Integration zukünftig vereinfachen könnten. Auch die bewährte FDT-Technologie bietet hier interessante zukunftsweisende Lösungsoptionen.

Zukunfssichere Lösungen von M&M Software

Wir entwickeln für Sie eine zukunftssichere Gerätemanagementlösung, die auf den modernsten technologischen Entwicklungen und etablierten Industriestandards basiert.
 

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Dirk Stadtherr - Sales Manager
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